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Aufbau eines hinterleuchteten Leuchtbilds mit Aluminiumrahmen und seitlichen LEDs im Querschnitt
Leuchtbilder

Wie funktioniert ein Leuchtbild? Aufbau und Technik erklärt

Ein Leuchtbild sieht auf den ersten Blick aus wie ein normales Wandbild, trägt sein Licht aber selbst in sich. Statt Raumlicht zu reflektieren, strahlt es von hinten durch das Motiv. Diese Übersicht erklärt Schicht für Schicht, wie ein Leuchtbild aufgebaut ist: vom flachen Aluminium-Lichtkasten über die seitlich sitzenden Edge-LEDs bis zum Samba UV-Backlit-Textildruck, der das Licht gleichmäßig verteilt.

Vom Poster zum Leuchtbild: was den Unterschied macht

Ein klassisches Poster oder eine Leinwand ist auf das Umgebungslicht angewiesen. Es reflektiert, was im Raum an Helligkeit vorhanden ist, und wirkt in dunkleren Ecken schnell flau. Ein Leuchtbild dreht dieses Prinzip um: Es besitzt eine eigene Lichtquelle und wird selbst zum leuchtenden Ausschnitt an der Wand. Das Motiv bleibt auch dann brillant, wenn der Raum gedämpft ist.

Möglich wird das durch einen flachen Aluminium-Lichtkasten, in dem LEDs und ein lichtdurchlässiger Textildruck zusammenarbeiten. Das Licht wird nicht auf die Oberfläche geworfen, sondern durch das Motiv hindurchgeleitet. Dadurch bekommen Nebel, Wasserreflexe oder ein Sonnenaufgang eine räumliche Tiefe, die ein reflektierender Druck nicht erreichen kann.

Trotz dieser Technik bleibt die Bautiefe gering. Der Rahmen ist nur wenige Zentimeter tief und schließt bündig zur Wand ab, sodass das Leuchtbild wie ein hochwertiges Bild und nicht wie ein technisches Gerät wirkt. Erhältlich ist der Rahmen in Silber, Weiß und Schwarz, passend zur Einrichtung.

Edge-LED und die Schichten im Lichtkasten

Der Aufbau folgt einem klaren Prinzip. Im Randbereich des Aluminiumrahmens sitzen die Edge-LEDs, also LEDs, die seitlich in den Kasten einstrahlen statt flächig von hinten. Diese Bauweise hält den Lichtkasten sehr flach, weil hinter dem Motiv kein tiefer Abstand für einzelne Leuchtpunkte nötig ist. Das Licht wird von der Kante aus in die Fläche geführt.

Vor den LEDs liegt eine lichtleitende Ebene, die das seitlich eingespeiste Licht aufnimmt und über die gesamte Bildfläche verteilt. Eine zusätzliche Streuschicht sorgt dafür, dass aus den einzelnen Lichtquellen eine ruhige, gleichmäßige Fläche wird. So entstehen keine sichtbaren Lichtpunkte und keine helleren oder dunkleren Zonen im Bild.

Ganz vorn spannt sich der Textildruck über den Rahmen. Weil er gleichmäßig von hinten durchleuchtet wird, liest sich das Motiv als homogenes, flächiges Leuchten. Genau dieses Zusammenspiel aus Edge-LED, Lichtleiter und Streuung unterscheidet ein gutes Leuchtbild von einer einfachen Hinterleuchtung mit sichtbaren Rastern.

Die vier Kernkomponenten in einem Leuchtbild

Ein Leuchtbild ist weniger ein einzelnes Bauteil als ein abgestimmtes System. Vier Komponenten bestimmen, wie hochwertig das Ergebnis an der Wand aussieht.

Aluminium-Lichtkasten

Ein flacher, stabiler Rahmen aus Aluminium bildet das Chassis. Er hält die Technik, sorgt für die geringe Bautiefe und schließt bündig zur Wand ab.

Edge-LEDs mit CRI 98

Seitlich eingebaute LEDs mit einem Farbwiedergabeindex von 98 strahlen ins Innere. Der hohe CRI-Wert sorgt für natürliche, unverfälschte Farben im Motiv.

Samba UV-Backlit-Textil

Der Druck entsteht im UV-Verfahren auf einem Backlit-Gewebe. Das Textil streut das Licht gleichmäßig und zeigt Farben brillant, ohne sichtbare Lichtpunkte.

Optionale Dimmung

Auf Wunsch dimmbar. So lässt sich das Leuchtbild vom hellen Blickfang am Tag bis zum ruhigen, warmen Nachtlicht stufenlos herunterregeln.

CRI 98: warum die Lichtqualität den Ausschlag gibt

Der Farbwiedergabeindex, kurz CRI, beschreibt, wie natürlich eine Lichtquelle Farben erscheinen lässt. Der Höchstwert liegt bei 100, was dem Tageslicht entspricht. Viele einfache LEDs bewegen sich zwischen 70 und 85 und lassen Farben dabei fahl oder leicht verschoben wirken. Ein Wert von 98 liegt sehr nah am natürlichen Licht.

Für ein Leuchtbild ist das entscheidend, weil das Licht direkt durch das Motiv strahlt und jede Farbverschiebung sofort sichtbar würde. Grüntöne eines Waldes, das warme Kupfer eines Herbstlaubs oder das kühle Blau eines Morgenhimmels bleiben mit CRI 98 differenziert und satt. Das Motiv wirkt lebendig statt flächig eingefärbt.

Gefertigt wird die Technik in der EU über einen Druckpartner, die Lieferung dauert in der Regel rund vierzehn Tage. Neben den kuratierten Landschaftsmotiven lässt sich auch ein eigenes Foto als Leuchtbild umsetzen, sofern die Auflösung für das gewünschte Format ausreicht.

Aufbau und Anschluss in wenigen Schritten

In der Praxis bleibt die Montage unkompliziert. Das Leuchtbild wird über eine Wandhalterung befestigt und anschließend über ein Kabel mit Netzstecker mit Strom versorgt. Die Kabelseite lässt sich bei der Bestellung wählen, sodass der Ausgang zur nächsten Steckdose zeigt und keine Kabel quer über die Wand laufen.

Für die Position gilt die übliche Faustregel: Die Bildmitte liegt auf etwa 145 bis 150 Zentimetern über dem Boden, also auf Augenhöhe im Stehen. Weil das Leuchtbild eine eigene Lichtquelle ist, entfaltet es seine Wirkung besonders an fensterfernen Wänden und in dunkleren Ecken, wo ein reflektierender Druck an Kraft verliert.

Häufige Fragen
Wie funktioniert ein Leuchtbild technisch? +

Ein Leuchtbild besteht aus einem flachen Aluminium-Lichtkasten, in dessen Rand seitliche Edge-LEDs sitzen. Deren Licht wird über eine lichtleitende Ebene in die Fläche verteilt und durch einen Samba UV-Backlit-Textildruck geleitet. So strahlt das Motiv von hinten und wirkt gleichmäßig ausgeleuchtet, ohne sichtbare Lichtpunkte.

Was bedeutet Edge-LED bei einem Leuchtbild? +

Edge-LED heißt, dass die LEDs seitlich am Rand des Rahmens sitzen und nicht flächig hinter dem Motiv. Das Licht wird von der Kante aus über einen Lichtleiter in die Bildfläche geführt. Der Vorteil ist eine sehr geringe Bautiefe: Der Lichtkasten bleibt flach und schließt bündig zur Wand ab.

Warum ist ein CRI-Wert von 98 wichtig? +

Der CRI beschreibt, wie natürlich eine Lichtquelle Farben wiedergibt, mit 100 als Maximum. Bei einem Leuchtbild strahlt das Licht direkt durch das Motiv, deshalb wird jede Farbverschiebung sichtbar. Mit CRI 98 bleiben Grün-, Blau- und Rottöne differenziert und satt, das Bild wirkt lebendig statt eingefärbt.

Wird ein Leuchtbild warm oder verbraucht es viel Strom? +

Nein. Die verbauten LEDs erzeugen kaum Wärme und arbeiten sparsam. Der Lichtkasten bleibt im Betrieb handwarm, und der Stromverbrauch liegt deutlich unter dem älterer Leuchtmittel. In der dimmbaren Variante sinkt der Verbrauch bei reduzierter Helligkeit zusätzlich.

Kann ich ein eigenes Foto als Leuchtbild umsetzen lassen? +

Ja. Neben den kuratierten Landschaftsmotiven lässt sich auch ein eigenes Foto auf das Samba UV-Backlit-Textil drucken. Wichtig ist eine ausreichende Auflösung für das gewünschte Format von S bis XL, damit das Motiv auch bei größerer Fläche scharf und detailreich bleibt.

Wie wird ein Leuchtbild aufgehängt und angeschlossen? +

Das Leuchtbild wird über eine Wandhalterung befestigt und mit einem Kabel samt Netzstecker mit Strom versorgt. Kabelseite und Kabellänge lassen sich bei der Bestellung wählen. Als Richtwert liegt die Bildmitte auf etwa 145 bis 150 Zentimetern über dem Boden, also auf Augenhöhe im Stehen.

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